5 Schritte, um geistige und emotionale Spannungen für immer loszulassen

Die Spannung zwischen Sein und Werden

Der Ursprung aller Spannung ist das Werden. Man versucht immer anders zu sein als man ist, niemand ist mit sich zufrieden, so wie er ist. Es gibt immer etwas zu ersehnen, einen andere Form, ein anderer Körper, ein anderes Leben. Es wird etwas anderes zum Ideal gemacht. Es entsteht also Spannung zwischen dem, was Du bist, was Dir unangenehm ist und dem was Du denkst sein zu müssen. Zwischen diesen Beiden entsteht ein Spannungsfeld. Egal nach was Du Dich sehnst, Reichtum, Erfolg, spirituelle Entwicklung oder ein schlanker Körper, in jedem „Seinwollen“ entsteht Spannung. Wenn die Kluft sehr groß ist zwischen den beiden Polen, ist die Spannung groß, ist die Kluft nicht vorhanden, bist Du im Moment, Du bist geistesgegenwärtig. Es gibt nichts, was Dich verspannt, Du bist mit dir im klaren, bist gelassen und ruhig.

Was kannst Du tun?

1.Richte Deine Energie auf den Moment aus, bleibe mit Deinem Focus im Hier und Jetzt. Richte Deine alltäglichen Handlungen mit Bewusstheit aus: Wenn Du isst, iss vollkommen, wenn Du gehst, sei ganz dabei, wenn Du weinst oder lachst nimm den Augenblick als einzige Wirklichkeit wahr.

2.Geistig immer schon einen Schritt weiter sein verbraucht Prana, Lebensenergie. Der Geist unterscheidet nicht zwischen Realität und geistiger zukünftiger Konstruktion, so dass wir unsere Energie an etwas abarbeiten, was wir realistisch noch gar nicht erledigen können. Und da wir es im Geiste nicht klären können verbuchen wir innerlich sogar noch einen Misserfolg. Dies heißt nicht, dass wir jetzt völlig planlos und ziellos umherirren sollen, sondern uns ganz bewusst dem zuwenden und mit Achtsamkeit füllen sollen, was gerade in diesem Moment unsere Aufgabe ist. Wenn wir uns geistig mit zukünftigen Momenten beschäftigen müssen, um Ziele, Pläne oder Aufgaben zu formulieren, also etwas vorweg gedacht werden muss, dann nimm Dir Raum für das Denken, sieh es als bewusste Aufgabe an und nutze diese Zeit nur für diesen Zweck.

3.Häufig sind Spannungen so groß, dass wir den Weg, die Aufgabe, den Moment oder das Wichtige nicht mehr wahrnehmen können, wir sind verwirrt oder deprimiert oder beides gleichzeitig. Hier kann es helfen einen geistigen Focus zu setzen, eine Handlung, egal welcher Art, sei sie wichtig oder sinnlos, auszuführen, mit voller Bewusstheit , nur diese eine Handlung, sei sie noch so klein. Hier geht es nicht darum vorwärts zu kommen oder etwas zu schaffen, sieh diesen Zeitraum wie eine Meditation an.

4.Siehst Du Dich großen Handlungen oder Aufgaben entgegen, zerlege diese Handlung in kleine Schritte, spürst Du Angst, Unsicherheit oder andere Spannungen, lasse Deine Aufgabenschritte noch kleiner werden , notiere sie und widme Dich Schritt 3. Die kleinste Handlungseinheit eines Menschen ist übrigens die Einatmung oder die Ausatmung, auch dies eignet sich für Deinen kleinsten Schritt, den Du mit Achtsamkeit und Bewusstheit füllst.

5.Atme: Bringe Deinen Atem in einen gleichmäßigen Rhythmus . So wird Deine Energie auch rhythmisch und harmonisch, denn unsere Bewusstseinszustände sind eng mit unserem Atem verknüpft. Wenn Du wütend bist, ist auch Dein Atem in Aufruhr, wenn Du einen Moment der inneren Freude erlebst, wird Dein Atem gleichmäßig. So hat Deine Energie die Möglichkeit wieder nach innen zu fließen und sich nicht im Außen zu verlieren.

Ich wünsche Dir einen entspannten Tag

Chandrika Jessica

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