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Namasté,
vielleicht kennt ihr die Begrüssungsgeste der Inder: Sie bringen die Hände leicht vor dem Herzen zueinander, heben sie leicht zur Stirn und begrüßen sich mit einer Verbeugung und dem Wort Namasté . Namasté bedeutet wörtlich übersetzt “ ich grüße das Göttliche in Dir.“ Deepak Chopra, der indische Autor und Mediziner übersetzt Namasté wie folgt: „Ich ehre in Dir den göttlichen Geist, den ich auch in mir ehre – und ich weiß, das wir somit eins sind.“ Wir begegnen Menschen also schon im ersten Moment sehr respektvoll und sprechen sie direkt auf ihrer höchsten Energieebene an: dem göttlichen Aspekt, den jeder von uns in sich trägt und erinnern uns gleichzeitig an das Göttliche in uns. In der Yogatradition gehen wir davon aus, dass jeder Mensch göttlich ist,wir also alle Qualitäten eines Gottes oder einer Göttin schon in uns tragen, wir uns jedoch nicht daran erinnern. Der göttliche Aspekt in uns ist mutig,liebevoll, stark, folgt seiner Lebensaufgabe, feiert das Leben, kreiert , motiviert, verbreitet Liebe wo er steht und geht. Leider sind wir uns in so vielen Momenten unseres alltäglichen Lebens dessen nicht bewusst und fühlen uns unzulänglich und schwach.Mit dieser Begrüßung erinnern wir uns und den anderen an diese Qualität, die wir einfach nur vergessen haben. Wir legen gleichzeitig einen zwischenmenschlichen Grundstein für diese Begegnung. Wenn wir uns in jeder Begegnung an diese Energie erinnern , die Chance zum kurzen Innehalten nutzen, um uns mit dem Göttlichen und dem anderen Menschen zu verbinden. In diesem Moment fragen wir uns: Wie würde mein göttlicher Teil in mir sein? Was würde der stärkste, mutigste, liebevollste Teil meiner Persönlichkeit jetzt tun? Mit diesem Befragen haben wir die Chance unser Leben auf eine neue, sinnhafte und erfüllte Stufe zu bringen. Wenn wir das Gefühl dieses Rituals in unsere Begrüßungen übernehmen, kann diese kleine Geste unsere Beziehungen und alltäglichen Begegnungen transformieren und auf eine Ebene von Respekt, Intuition, Verständnis und auf ein Einssein mit dem Gegenüber heben. Wir stimmen uns auf ein Miteinander ein. Auch wenn wir die Geste vielleicht nicht ausführen, allein im Geist ausgeführt entfaltet sie ihre Wirkung. Ich verneige mich vor Euch, Namasté Jessica Chandrika

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